Verstärkung für die Hospiz-Gruppe Prien und         Umgebung e. V.!


Ende Juli beendeten 6 Damen das Ausbildungsseminar der Hospiz-Gruppe Prien. Vorausgegangen war bereits ein Grundkurs im Oktober letzten Jahres, der bei jeder Ausbildung in der Hauptsache als Einstieg und persönliche Einlassung zum Thema Tod und Sterben gedacht ist. Ziel des Ausbildungsseminars war nun die Vermittlung und Vertiefung von Sachkenntnissen nach den Richtlinien des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes sowie die psychologische Vorbereitung für dieses Amt.  Unter  der Leitung von kompetenten Referenten, allen voran ehem. Klinikseelsorger Pfr. Josef Götzmann, Psychotherapeut und Supervisor, haben sich die Teilnehmerinnen die Fähigkeiten erworben, schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem schweren Weg zu begleiten. Jetzt konnten sie stolz von Christel Ruhbaum, Ausbildungsleiterin der Hospiz-Gruppe Prien, ihre Zertifikate entgegennehmen. In einer kleinen Feier wurden sie von den „Alten“ in der Hospiz-Gruppe sehr herzlich begrüßt und willkommen geheißen.

Prien im Juli 2017


Aktuelles
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HOSPIZ-Gruppe Prien und Umgebung e.V.
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Angst vor Demenz? Was schafft Stärkung und Sicherheit im Alltag. Wichtige Maßnahmen und Grundhaltung


Vortrag am 29.09.2016

Petra Lanzinger, systemisch-therapeutische Gerontoberaterin

Im Jahr 2050 rechnet man mit 2.046.000 dementen Menschen, im Jahr 2000 waren es „nur“ 954.000! Ein rasanter Anstieg, der natürlich Angst macht, der aber gleichzeitig auch die Notwendigkeit aufzeigt, sich mit dieser Krankheit zu beschäftigen, so Petra Lanzinger, systemisch-therapeutische Gerontoberaterin, die auf Einladung der Hospiz-Gruppe Prien über dieses Thema im katholischen Pfarrsaal einen Vortrag hielt.

Der Umgang mit dieser Krankheit ist nicht nur für den Patienten selbst eine große Herausforderung, sondern ebenso für die nächsten Angehörigen. Demenz, in welcher Form auch immer, bedeutet Abbau der Alltagskompetenzen, der Orientierungs- fähigkeit und vor allen Dingen der Selbstständigkeit. All das wird möglicherweise begleitet von Depressionen, Aggressionen oder Ruhelosigkeit und auch mit einer generellen Störung im Sozialverhalten. Die im Laufe des Lebens erworbenen kognitiven Fähigkeiten gehen mehr und mehr verloren.

Wie kann man dem Patienten helfen? Frau Lanzinger zeigte eine Fülle von Beispielen und Vorschlägen im Bereich des täglichen Lebens auf, um die Welt des dementen Menschen besser zu verstehen. Dazu gehört in erster Linie, ein Einlassen auf Emotionalität, um so dem Patienten Sicherheit und Anerkennung zu geben und ihn da „abzuholen“ wo er sich gerade befindet. Widersprüche im Gespräch oder gar irgendwelche Diskussionen verlaufen ins Leere und verängstigen zusätzlich. Wichtig ist, seinen Selbstwert spüren zu lassen und sein Tun und Handeln da zu fördern, wo es noch möglich ist. Das schafft Vertrauen und unter Umständen sogar Lebensfreude.

Doch trotz aller Fürsorge für den dementen Patienten, darf der pflegende Angehörige sich selbst und seine Bedürfnisse nicht völlig vergessen. Frau Lanzinger warnte eindringlich davor, die eigenen Kräfte zu überschätzen. Damit ist niemandem geholfen. Hilfe und Unterstützung gibt es in vielerlei Form, sei es „nur“ durch Gespräche und Erfahrungsaustausch oder aber z.B. durch Kurzzeitpflege und ähnliche Betreuungsunterstützungen.

Die Angst vor Demenz kann natürlich auch mit diesem Vortrag nicht völlig genommen werden, doch mit guter Aufklärung und einer entsprechenden Grundhaltung kann man von vornherein viele Schwierigkeiten besser angehen und bewältigen.

Jahreshauptversammlung am 8. März 2018


Die Jahreshauptversammlung 2018 mit Neuwahl findet statt am Donnerstag, 08.03.2018 um 19.00 Uhr im kath. Pfarrsaal in Prien, Rathausstraße 2.


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Sprechzeiten:
Di. 10.00-12.00 Uhr
Do. 16.00-18.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Telefon - 24h
08051-963696

HOSPIZ-Gruppe Prien und Umgebung e.V.
begeht ihr 15jähriges Jubiläum!


Aus diesem Anlass findet am 14.10.2017 um 16 Uhr eine ökumenische Dankandacht mit Pfarrer Hofstetter und Pfarrerin Wackerbarth in der kath. Pfarrkirche Prien statt. Rainer Schütz übernimmt die musikalische Begleitung.
Jörg Eberhardt, Leiter der Jakobus SAPV Rosenheim, hält die Festrede. Anschließend Empfang im kath. Pfarrsaal Prien.
Alle interessierten Bürger und Bürgerinnen sind hierzu herzlich eingeladen!